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Sport news
Portugals EM-Kader mit einigen Überraschungen Deutschlands Gruppengegner Portugal geht mit einem zum Teil überraschenden Spieler-Kader in die Vorbereitung auf die Fußball-Europameisterschaft. Neben Weltstar Cristiano Ronaldo von Real Madrid und dem früheren Bremer Hugo Almeida von Besiktas Istanbul berief Nationaltrainer Paulo Bento in Lissabon unter anderem völlig unerwartet auch die Neulinge Miguel Lopes und Custodio von Sporting Braga in das 23-Mann-Aufgebot. Als Überraschungen gelten auch die Nominierungen von Torwart Beto vom rumänischen Club CFR Cluj sowie von Abwehrmann Ricardo Costa vom FC Valencia und Stürmer Silvestre Varela vom FC Porto. Nicht berücksichtigt wurden unter anderem die Routiniers Nuno Gomes und Hugo Viana, die beide bei Sporting Braga spielen. Die aus disziplinarischen Gründen schon vor einigen Monaten ausgebooteten Bosingwa (Chelsea) und Ricardo Carvalho (Real Madrid) sind ebenfalls nicht dabei. Auf Deutschland treffen die Portugiesen um die Stars Cristiano Ronaldo, Nani (Manchester United), Fábio Coentrão, Pepe (beide Real Madrid) und Raul Meireles (Chelsea) schon am ersten Spieltag der Gruppe B am 9. Juni. Weitere Gruppengegner sind bei der EM vom 8. Juni bis 1. Juli in Polen und der Ukraine die Niederlande und Dänemark. Portugals EM-Kader im Überblick: Tor: Beto (CFR Cluj), Eduardo (Benfica Lissabon) und Rui Patrício (Sporting Lissabon) Abwehr: Bruno Alves (Zenit Sankt Petersburg), Fábio Coentrão (Real Madrid), João Pereira (Sporting Lissabon), Pepe (Real Madrid), Miguel Lopes (Sporting Braga), Ricardo Costa (Valencia, Esp) und Rolando (FC Porto) Mittelfeld: Carlos Martins (Granada), João Moutinho (FC Porto), Custódio (Sporting Braga), Miguel Veloso (FC Genua), Raul Meireles (Chelsea) und Ruben Micael (Real Saragossa) Sturm: Cristiano Ronaldo (Real Madrid), Hugo Almeida (Besiktas), Hélder Postiga (Real Saragossa), Nani (Manchester United), Nelson Oliveira (Benfica), Ricardo Quaresma (Besiktas), Silvestre Varela (FC Porto) |
Babelsberg beurlaubt Trainer Demuth Fußball-Drittligist SV Babelsberg 03 hat sich überraschend von Trainer Dietmar Demuth getrennt. Wie bekannt wurde, wurde der Coach des Potsdamer Vereins beurlaubt. Über die Gründe für die Entscheidung und den möglichen Nachfolger war zunächst nichts bekannt, wie Potsdamer Medien am Abend berichteten. Für Dienstag kündigte Babelsberg eine Pressekonferenz an, auf der bereits ein neuer Trainer vorgestellt werden soll. Demuth hatte mit seiner Mannschaft erst am vorletzten Spieltag der abgelaufenen Saison den Klassenverbleib gefeiert. Noch am 11. April war dem 57-Jährigen, der einen Vertrag bis Juni 2013 besitzt, vom Aufsichtsrat einstimmig das Vertrauen ausgesprochen worden. Daraufhin wollte der Trainer "einen radikalen Umbruch" für die neue Saison einleiten. Am Montag setzte ihn dann aber Geschäftsführer Klaus Brüggemann über seine Beurlaubung in Kenntnis. Babelsberg hatte vor einem Jahr nur knapp die Insolvenz vermieden. Die Lizenz für die neue Saison ist noch an Bedingungen geknüpft. |
Niederlande startet mit 20 Spielern in EM-Vorbereitung Mit 20 Spielern sind die Niederlande in die EM-Vorbereitung gestartet. Bondscoach Bert van Marwijk begrüßte in Hoenderloo 18 Fußball-Profis aus der heimischen Ehrendivision sowie den Stuttgarter Khalid Boulahrouz und Hedwiges Maduro vom FC Valencia zu einem zweitägigen Lehrgang. Allerdings mussten in Luuk de Jong und Ola John (beide FC Twente Enschede) noch vor dem ersten Training zwei Spieler passen. Der von zahlreichen Bundesliga-Clubs umworbene Stürmer de Jong bekam wegen einer leichten Zehenverletzung Ruhe verordnet, Angreifer John musste wegen einer Knöchelverletzung die Heimreise antreten. Während de Jong aber wohl weiter zum Kader gehören wird, dürfte der EM-Traum für John frühzeitig geplatzt sein. Die Stars des Oranje-Teams stoßen erst am Donnerstag dazu, wenn der deutsche Gruppengegner ins Trainingslager nach Lausanne in die Schweiz fliegt. Bis dahin wird van Marwijk seinen zur Zeit noch 36 Akteure umfassenden Kader auch schon auf 27 Spieler reduzieren. "Es geht darum, uns von ein paar Spielern ein genaueres Bild zu machen, die wir schon seit längerer Zeit in der Liga beobachten", sagte van Marwijk. In Hoenderloo stehen an diesem Dienstag noch zwei weitere Trainingseinheiten dem Programm. "Die Jungs haben alle viel Talent. Sie haben die Zukunft noch vor sich", sagte Routinier Boulahrouz nach der Einheit am Montagabend. Der Verteidiger selbst fühlt sich nach einer Verletzungspause wieder auf einem guten Weg. "Ich habe noch ein paar Trainingseinheiten nötig, aber dann bin ich wieder bei 100 Prozent." Nach einem freien Mittwoch beginnt für die Niederlande am Donnerstag der Hauptteil der Vorbereitung in der Schweiz. Fehlen wird dann lediglich Arjen Robben, der mit Bayern München noch das Finale der Champions League gegen den FC Chelsea bestreitet. Robben wird erst am kommenden Dienstag zum Team stoßen, wenn die Niederlande in München auf den FC Bayern treffen. Mit dabei sein sollen in Lausanne dagegen Klaas-Jan Huntelaar, der sich in einem Testspiel des FC Schalke 04 in den USA eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte, und Wesley Sneijder. Der Mittelfeldstratege von Inter Mailand hatte den letzten Spieltag der Serie A am Wochenende wegen einer Muskelverletzung verpasst. |
Spielplan der Eishockey-WM 2012 Freitag, 04.05.2012: Samstag, 05.05.2012: Sonntag, 06.05.2012: Montag, 07.05.2012: Dienstag, 08.05.2012: Mittwoch, 09.05.2012: Donnerstag, 10.05.2012: Freitag, 11.05.2012: Samstag, 12.05.2012: Sonntag, 13.05.2012: Montag, 14.05.2012: Dienstag, 15.05.2012: Donnerstag, 17.05.2012: Samstag, 19.05.2012: Sonntag, 20.05.2012: Sonntag, 20.05.2012: |
Schwedens Dreispringer Olsson beendet Karriere Schwedens Weltklasse-Dreispringer Christian Olsson beendet seine aktive Laufbahn. Der Olympiasieger von Athen (2004), Ex-Weltmeister (2003) und zweimalige Europameister (2002, 2006) leidet erneut an einer Fußverletzung und verkündete deshalb sein Karriereende. Ursprünglich wollte der 32-jährige Leichtathlet bei den Olympischen Spielen in London noch einmal starten, nachdem er die Sommerspiele in Peking (2008) ebenfalls wegen einer Verletzung verpasst hatte. Doch Olsson verletzte sich im US-Trainingslager in der vergangenen Woche am rechten Fuß. Der Schwede hatte seine erfolgreiche Karriere 1999 als Hochspringer begonnen. Im Dreisprung gelang dem Göteborger 2001 der Durchbruch, als er bei der WM in Edmonton Silber erkämpfte. Seine Bestleistungen stehen bei 17,79 Meter (Freiluft) und 17,83 Meter (Halle). |
Görges und Kerber erreichen zweite Runde in Rom Julia Görges und Angelique Kerber sind beim Tennis-Turnier in Rom nach harten Kämpfen in die zweite Runde eingezogen. Die Bad Oldesloerin Görges gewann bei der mit 2,16 Millionen Dollar dotierten Sandplatz-Veranstaltung gegen die kanadische Qualifikantin Aleksandra Wozniak mit 6:1, 6:7 (1:7), 6:3. Nach 2:16 Stunden machte die Fed-Cup-Spielerin den Sieg perfekt und trifft nun auf die an Nummer sieben gesetzte Französin Marion Bartoli. Zuletzt war Görges in Madrid bereits zum Auftakt ausgeschieden. Die an Nummer zwölf gesetzte Kielerin Kerber besiegte Anastasia Rodionova aus Australien nach anfänglichen Problemen mit 4:6, 7:5, 6:2. Sie trifft nun auf Vania King aus den USA. |
ManCity will Ära starten - Parade durch Manchester Der Geld-gewinnt-doch-Titel soll für Manchester City erst der Anfang sein. Nach der berauschenden Feier zur ersten Meisterschaft seit 44 Jahren plant der neureiche Scheichclub die Machtübernahme im englischen Fußball. "Hoffentlich ist das der Beginn von etwas Großem", sagte Siegtorschütze Sergio Agüero nach dem Herzschlagfinale zu den Zukunftsvisionen des Vereins. In langen Scheich-Gewändern und mit angeklebten Bärten feierten zahlreiche City-Anhänger bis in den frühen Morgen. Sogar im fernen Abu Dhabi zelebrierten die Fans den Citizens-Titel mit einem Hupkonzert. Am Montagabend folgte eine Parade durch das Stadtzentrum von Manchester. "Ihr solltet stolz sein auf diese Spieler. Sie haben die Meisterschaft für euch gewonnen", rief Coach Roberto Mancini den tausenden City-Fans auf dem Albert Square vor dem Rathaus zu. "Wir hatten die besten fünf Minuten in unserem Leben!" Die himmelblaue "City-Parade" durch Manchester war vor allem für den geschlagenen Stadtrivalen United eine Seelenqual. "Goodbye zu den Geistern von 44 Jahren an Elend", titelte der "Daily Mirror". Nach dem Meister-K.o. für den Rekord-Champion in der Nachspielzeit wurde die Industriestadt im Nordwesten Englands zur "Paradise City" ("Guardian"). Als die ewig scheinende Durststrecke endlich überwunden war, suchte Coach Mancini zunächst nach den passenden Worten. "Football incredible", stammelte der Italiener - das ist Fußball, unglaublich. Mit etwas Abstand formulierte er gleich das künftige Ziel: "Jetzt ist es wichtig, dass wir einen zweiten Titel gewinnen. Wir haben die Geschichte dieses Clubs verändert." Sein United-Kollege Alex Ferguson will an eine Zeitenwende in der Premier League allerdings noch längst nicht glauben. "Sie werden ein Jahrhundert brauchen, um unser Level zu erreichen", ätzte der Schotte, der nach der titellosen Spielzeit seine Mannschaft verstärken will. Dafür hatte er Stunden vor der Demütigung in der Heimat im Berliner Pokalfinale die Dortmunder Helden, allen voran den Japaner Shinji Kagawa, beobachtet. Das Fernduell gegen den ungeliebten Nachbarn war nicht nur für "Sir Alex" besonders "brutal". Bis zur 90. Minute glaubten die Red Devils durch ihr 1:0 beim AFC Sunderland fest an den Gewinn der 20. Meisterschaft. Im Etihad Stadium lag City 1:2 gegen Fast-Absteiger Queens Park Rangers zurück - ehe plötzlich der Ex-Wolfsburger Edin Dzeko (91.) und Maradona-Schwiegersohn Agüero (93.) trafen und City nur dank eines Acht-Tore-Vorsprungs der Coup gelang. "Wir haben nie aufgehört, zu glauben. Das Leben ist zu kurz, umso eine Chance wegzuwerfen. Ich habe vorher gesagt, dass in Manchester Wunder passieren. Aber diesmal ist es auf der anderen Straßenseite", sagte der Ex-Hamburger Vincent Kompany und blickte optimistisch nach vorn: "Ich will mehr gewinnen. Ich bin hungrig." Es wäre die Fortsetzung einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte. Vor zehn Jahren waren die Sky Blues noch in Liga zwei rumgedümpelt. Im September 2008 übernahm Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan aus Abu Dhabis Herrscherclan das Zepter und pumpte rund 620 Millionen Euro in den Club. Inzwischen ist nach anfänglichem Chaos etwas zusammengewachsen unter dem menschelnden Mancini, der sich auch mit den streitbaren Sorgenkindern Carlos Tévez und Mario Balotelli rumschlagen musste. Zudem war Agüero ein Riesen-Erfolgsfaktor. Der Argentinier kostete zwar 43-Millionen-Euro-Ablöse von Atlético Madrid, hat aber nichts Divenhaftes. Der 23-Jährige ist ein leiser Teamplayer, der in seiner ersten Saison in England 23 Tore schoss. Der "Daily Mirror" bezeichnete ihn nach seinem Meistertreffer als "Der Fuß Gottes" in Anspielung auf den Schwiegervater. Agüero selbst nannte das Tor in der 93. Minute "mein wichtigstes in meiner Karriere". Vorerst. |
Rosenberg einziger Bundesliga-Profi bei Schweden Markus Rosenberg steht als einziger Bundesliga-Profi im Aufgebot der schwedischen Fußball-Nationalmannschaft für die EM. Der Stürmer, der keinen neuen Vertrag bei Werder Bremen bekommt, wurde am Montag von Nationaltrainer Erik Hamren berufen. Insgesamt nominierte Hamren 23 Spieler und legte sich damit schon vor dem Nennungsschluss am 29. Mai auf seinen endgültigen Kader fest. Dieser besteht vor allem aus erfahrenen Spieler. Star des Teams ist Torjäger Zlatan Ibrahimovic vom AC Mailand. Schweden spielt bei der EM in einer Gruppe D mit Co-Gastgeber Ukraine, England und Frankreich. "Schweden muss in Form sein, um weiter zu kommen", meinte der Trainer. Schwedens Kader im Überblick: Tor: Andreas Isaksson (PSV Eindhoven), Johan Wiland (FC Kopenhagen), Pär Hansson (Helsingborgs IF) Abwehr: Mikael Lustig (Celtic FC), Olof Mellberg (Olympiakos Piräus), Andreas Granqvist (FC Genua), Martin Olsson (Blackburn Rovers), Mikael Antonsson (Bologna FC), Behrang Safari (RSC Anderlecht) Mittelfeld und Angriff: Rasmus Elm (AZ Alkmaar), Sebastian Larsson (Sunderland AFC), Anders Svensson (IF Elfsborg), Kim Källström (Olympique Lyon), Zlatan Ibrahimovic (AC Mailand), Johan Elmander (Galatasaray Istanbul), Tobias Hysén (IFK Göteborg), Pontus Wernbloom (ZSKA Moskau), Samuel Holmén (Istanbul BB), Emir Bajrami (FC Twente), Ola Toivonen (PSV Eindhoven), Christian Wilhelmsson (Al Hilal), Markus Rosenberg (Werder Bremen) |
Für den finalen Kraftakt gegen den FC Bayern verordnete Roberto di Matteo seinen Fußball-Profis einen Ruhetag. Die Spieler des FC Chelsea durften durchatmen, der Interimstrainer selbst beschäftigte sich weiter mit der Analyse des Gegners im Finale der Champions League. Die 2:5-Klatsche der Münchner im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund wollte der 41-Jährige dabei nicht überbewerten. "Es spielt keine Rolle, wie viele Gegentore sie zuletzt kassiert haben", betonte di Matteo vor dem Showdown in München. "Es sind zwei große Clubs mit zwei großen Mannschaften", sagte er mit Blick auf das Duell der Londoner mit dem deutschen Rekordmeister. Vom Münchner Heimvorteil will di Matteo nichts wissen: "Ich denke, ein Endspiel der Champions League ist ein 50:50-Spiel." Der Ex-Nationalspieler, ehemalige England-Legionär und einstige Bayern-Profi Dietmar Hamann sieht das nicht so. "Mit seinen hervorragenden Einzelspielern ist der FC Bayern Favorit. Hinzu kommt, dass die englischen Medien einen großen Respekt vor deutschen Mannschaften haben - insbesondere natürlich vor dem FC Bayern", sagte Hamann in einem Interview der Münchner "tz". Etwas hochmütig teilten die Blues am Montag auf ihrer Homepage sogar schon mit, auf welcher Strecke die Sieger-Parade stattfinden würde. Der Feierzug durch Chelsea und Fulham soll am Sonntag um 16. 00 Uhr Ortszeit (17.00 MEZ) vom Westeingang der Stamford Bridge starten und unter anderem über die berühmte King's Road führen. Gemäß Plan werde der Spieler-Tross um Kapitän John Terry etwa 35 Minuten in einem Bus bis zu seinem Stopp im Park Eel Brook Common unterwegs sein. Auch die Ergänzung am Ende der Mitteilung ("Falls wir das Finale verlieren, findet keine Parade statt") nimmt der Aktion nicht wirklich die provokante Note. Chelsea gibt sich selbstbewusst. Verständlich. Mit Übergangscoach di Matteo gewann der Club jüngst immerhin den FA-Cup. Und schaltete im Halbfinale von Europas Eliteklase Titelverteidiger FC Barcelona um Weltfußballer Lionel Messi aus - dank einer wenig ansehnlichen, aber nahezu perfekten taktischen Ein- und Vorstellung. Auch für die Herausforderung in München feilt di Matteo, der Anfang März für den geschassten André Villas-Boas befördert wurde, schon längst am Konzept. Die demütigende Niederlage der Münchner gegen den BVB hatte er sich in Berlin angeschaut und weitere Erkenntnisse gewonnen. "Es war sehr interessant, das Spiel zu sehen und ich war sehr beeindruckt von Borussia Dortmund. Ich habe ein paar interessante Ideen", orakelte di Matteo. Er muss sich auch etwas einfallen lassen. Vor allem die Personallage in der Abwehr dürfte ihm Kopfzerbrechen bereiten. Ob sich die beiden Innenverteidiger Gary Cahill und David Luiz noch rechtzeitig von ihren Oberschenkelverletzungen erholen, bleibt offen. Und selbst wenn: Luiz spielte seit seiner Verletzung am 16. April nicht mehr, Cahill kam zuletzt am 24. April zum Einsatz. Zu allem Überfluss musste am Sonntag beim 2:1-Sieg im letzten Ligaspiel gegen die bereits abgestiegenen Blackburn Rovers auch noch Florent Malouda ebenfalls wegen Oberschenkelproblemen vorzeitig vom Platz. Kapitän und Abwehrchef John Terry, Branislav Ivanovic, Raul Meireles und Ramires fehlen di Matteo bei der Mission auf Europas Vereinsfußball-Thron ja sowieso - das Quartett ist gesperrt. "Wir glauben an uns", bekräftigte der Übergangscoach aber noch einmal: "Wir haben die Spieler, und wir werden uns so gut, wie wir können, vorbereiten." Dazu gehörte auch ein trainingsfreier Montag. |
NBA: Bauchmuskelzerrung bei Miamis Bosh Vizemeister und Topfavorit Miami Heat muss in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA vorerst auf Chris Bosh verzichten. Der Olympiasieger hatte sich beim 95:86-Heimsieg seiner Heat in Spiel eins der Viertelfinalserie gegen die Indiana Pacers verletzt. Eine genaue Untersuchung ergab eine Bauchmuskelzerrung beim 28-jährigen Flügelspieler. Nach Vereinsangaben fällt er auf unbestimmte Zeit aus. Bosh hatte sich die Verletzung bei einem Dunking gegen Ende der ersten Halbzeit zugezogen und konnte anschließend nicht mehr weiterspielen. |
Fünf neue Mitglieder in "Hall of Fame" Berlin dpa) - Die "Hall of Fame" des deutschen Sports hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und ihre Aufnahmekriterien differenziert. In vier Sonderkategorien hat die Jury fünf neue Mitglieder aufgenommen, deren Biografien auch nach ethisch-moralischen Gesichtspunkten bewertet wurden. Gewürdigt werden die nordische Skisportlerin Antje Harvey-Misersky und ihr Vater Henner Misersky (besondere Biografie durch das Thema Doping), der Chemnitzer Radfahrer Wolfgang Lötzsch (besondere Biografie durch die DDR-Zeit), Ruder-Olympiasieger Hans Lenk (besondere Biografie im Einsatz für die Werte des Sports) und die ehemalige Hochspringerin Gretel Bergmann-Lambert (besondere Biografie durch die NS-Zeit), mit 98 Jahren älteste lebende Sportlerin in der "Hall of Fame". Bei der Benefiz-Gala "Goldene Sportpyramide" am 25. Mai in Berlin wird dieses Quintett neben dem Hauptpreisträger geehrt. Dies bestätigte die Deutsche Sporthilfe (DSH) der dpa. "Wir sind auch angeregt durch zahlreiche Diskussionen jetzt zum Schluss gekommen, dass wir trotz der an sportlichen Höchstleistungen ausgerichteten 'Hall of Fame des deutschen Sports' auch den besonderen Zeitumständen noch einmal besonders Rechnung tragen sollten", sagte Michael Ilgner, Vorsitzender des DSH-Vorstands, "dabei schien es uns konsequent, auch besonderen Einsatz für die Werte des Sports und gegen Dopingmissbrauch zu würdigen." Nach heftiger Kritik im vergangenen Jahr um die Nichtaufnahme des DDR-Radidols Täve Schur entschied der DSH-Vorstand, die Jury um alle noch lebenden Mitglieder der "Hall of Fame" zu erweitern. Damit umfasst das Gremien nun 62 Stimmberechtigte. Von einer Offensive Ost wollte Ilgner nichts wissen: "Wir beabsichtigen keine Orientierung oder Offensive Ost oder West. Wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten der großen Herausforderung zu begegnen, die Erinnerung an die erfolgreichsten deutschen Sportlerinnen und Sportler vor dem Hintergrund der unterschiedlichen politischen Systeme bzw. Regimes der letzten 100 Jahre aufrecht zu halten. Und dies wollen wir mit möglichst gleichen Maßstäben tun." Lötzsch blieb zu DDR-Zeiten aus politischen Gründen und wegen Kontakten zu Westverwandten eine große Karriere verwehrt. Gretel Bergmann-Lambert war vom NS-Regime 1936 eine Olympia-Teilnahme verweigert worden. Antje Harvey-Misersky und Vater Henner Misersky hatten sich zu DDR-Zeiten geweigert, Doping-Mittel einzunehmen. Lenk wird als einer der führenden Sportphilosophen Deutschlands geehrt. |
Klose checkt bei DFB-Ärzten ein - Dortmunder kommen Seinen ersten Arbeitstag auf Sardinien hatte sich Joachim Löw anders vorgestellt. Statt des geplanten Einstiegs in die EM-Vorbereitung musste Miroslav Klose nach seiner Ankunft im Trainingscamp der Nationalmannschaft gleich mit kaputtem Fuß bei den Medizinern einchecken. Die ebenfalls angeschlagenen Lukas Podolski und Benedikt Höwedes konnten am Montag ebenfalls nicht auf dem Fußballplatz trainieren. Erneut übten im Stadion "Andrea Corda" lediglich sechs Feldspieler und drei Torhüter. Löw schaute der Kleingruppe und ganz besonders dem um die Fitness ringenden Abwehrchef Per Mertesacker aufmerksam zu. Trotz seiner vielfältigen Probleme knapp vier Wochen vor dem Start der EM-Titelmission demonstrierte der Bundestrainer Lockerheit. Löw posierte zum Trainingsbeginn für die Fotografen und begrüßte lächelnd die Reporter. "Das muss man doch machen, wenn man später kommt", scherzte Löw, der wegen des DFB-Pokalendspiels erst am Sonntag nach Italien geflogen war. Improvisation bleibt angesagt im ersten Trainingslager, das sich erst am Dienstag mit der Ankunft der fünf Dortmunder Double-Gewinner Mats Hummels, Mario Götze, Marcel Schmelzer, Ilkay Gündogan und Sven Bender weiter füllt. Die Situation sei "für die Trainer sehr schwer", bekannte Teammanager Oliver Bierhoff. Löw reagierte auf die neue Verletzung von Klose und verordnete dem 33 Jahre alten Nationalstürmer wie Podolski ein spezielles Aufbauprogramm. Klose hatte sich bei Lazio Rom im Training eine Blessur am rechten Sprunggelenk zugezogen und fehlte deswegen am Sonntagabend beim 3:1-Sieg gegen Inter Mailand. In italienischen Medien wurde prompt wild spekuliert: "Man muss unweigerlich denken, dass sich der Deutsche ohne eine EM vor der Tür anders entschieden hätte", schrieb die "Gazzetta dello Sport". Der 114-malige Nationalspieler checkte am Montagvormittag wie geplant nach dem kurzen Flug von Rom nach Olbia im Teamhotel Rommazino ein, wo ihn DFB-Arzt Josef Schmitt eingehend untersuchte. Die genaue Diagnose gab der Verband nicht bekannt, sondern teilte lediglich mit. Die "leichtere Blessur" sei "nicht besorgniserregend". Der Zeitpunkt, wann Klose ins Mannschaftstraining einsteigen kann, wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) offen gelassen. Ein erneuter Rückschlag bei Klose, der nach einem vor zwei Monaten erlittenen Riss im Beugemuskel des linken Oberschenkels gerade erst wieder fit geworden war, wäre ärgerlich - nicht nur für den Spieler, sondern auch für Löw. "Er muss jetzt erst mal ins Aufbautraining", sagte er dem Kölner "Express". Auch bei Podolski musste Löw umplanen. Der künftige Arsenal-Profi, der muskuläre Probleme hat, wird in den nächsten zwei Tagen mit einem Fitness-Coach separat trainieren. Mertesacker konnte dagegen bisher alle Übungen in vollem Umfang absolvieren. "Ich kann bis an die Grenze gehen und voll durchziehen", berichtete der 27 Jahre alte Innenverteidiger. Er könne seinen im Februar operierten rechten Fuß "uneingeschränkt belasten". Mertesacker sei im Soll, betonte Löws Assistent Hansi Flick: "Er ist sehr spritzig. Er ist auf dem Weg, auf dem wir ihn erwartet haben." Selbst bei den Sprints hält der Arsenal-Profi Schritt mit seinen vielen jungen Teamkollegen. Nach einer Bootstour am Vortag wurde das Übungspensum zum Wochenbeginn wieder angezogen. Allerdings ohne Podolski und Höwedes, die weiter über muskuläre Probleme klagen. Mit den Bremsschlitten wurde bei Marco Reus & Co. die Schnellkraft geschult. Tim Wiese, Ron-Robert Zieler und Marc-André ter Stegen nahmen das spezielle Torwarttraining auf - ihr Dreikampf um die zwei Kaderplätze hinter Manuel Neuer ist damit eröffnet. "Es ist sehr anstrengend, aber wir haben auch ein großes Ziel vor Augen", sagte der Gladbacher Reus schwitzend nach der Übungseinheit. Wenn die Dortmunder da sind, "werden wir in die richtige Arbeit reinkommen", kündigte Löw eine weitere Intensitätssteigerung an. Das BVB-Quintett dürfte am Dienstag zwar müde vom Feiern, aber auch euphorisiert die EM-Vorbereitung aufnehmen. Mertesacker wünscht sich, dass er neben den schwarz-gelben Meistern und Pokalsiegern später auch noch Champions-League-Gewinner in Empfang nehmen kann: "Wir als Nationalmannschaft hoffen, dass nicht nur die Dortmunder mit einem positiven Erlebnis zu uns kommen, sondern auch die Bayern." |
Sprinter stürzen - Ventoso gewinnt Giro-Etappe Bei einem Massensturz in der letzten Kurve haben sich die Sprintstars Mark Cavendish, Matthew Goss und Filippo Pozzato um die Siegchancen auf der 9. Etappe des Giro d'Italia gebracht. Das Trio ging nach knapp 166 Kilometern bei einem Auffahrunfall in Frosinone zu Boden und musste Francisco Ventoso ziehen lassen. Der Spanier vom Team Movistar setzte sich im Spurt vor Fabio Felline (Androni) und Giacomo Nizzolo (RadioShack) durch. Der Österreicher Daniel Schorn vom deutschen Team NetApp wurde Fünfter, sein Landsmann und Teamkollege Matthias Brändle kam auf Platz acht. Das Rosa Trikot des Gesamtführenden verteidigte der Kanadier Ryder Hesjedal (Garmin). Die kurioseste Szene lieferten aber die Favoriten um Cavendish und Co. wenige hundert Meter vor der Ziellinie. Als Goss und Pozzato kollidierten, konnte auch der Weltmeister von 2011 nicht ausweichen und musste unsanft über seinen Lenker "absteigen". Allerdings schien sich der Brite vom Team Sky, der bei dieser Italien-Rundfahrt schon zwei Etappensiege eingefahren hatte, nicht verletzt zu haben. Auf dem Teilstück mit Start in der Nähe von Neapel und Ziel südöstlich von Rom hatte sich am Montagmittag einen dreiköpfige Fluchtgruppe früh vom Feld gelöst. Der Niederländer Martijn Keizer aus der Vacansoleil-Mannschaft, sein Landsmann Brian Bulgac von Lotto-Belisol und der Franzose Pierre Cazaux aus dem Team Euskaltel setzten sich rund 13 Kilometer nach dem Start vom Peloton ab. Weil das Terrain dieses Tagesabschnitts wie prädestiniert für einen Massenspurt war, ließen die Sprinterteams das Trio aber nicht gewähren und fing es rechtzeitig wieder ein. Auch einige Attacken auf dem etwas hügeligen Schlussteil durch die zum Teil noch regennassen Gassen von Frosinone waren nicht erfolgreich. |
Norwegen und Tschechien im Viertelfinale Norwegen und Tschechien stehen bei der Eishockey-WM im Viertelfinale. Beide spielfreien Nationen profitierten in der deutschen Gruppe B vom 0:2 (0:0, 0:2, 0:0) Lettlands gegen Dänemark in Stockholm. Die Balten können den Tabellendritten Tschechien (11 Punkte) und Norwegen (10) nun nicht mehr verdrängen. In der Gruppe A in Helsinki wahrten zuvor die Franzosen mit einem 2:1 (0:1, 1:0, 1:0) ihre Chancen auf das Viertelfinale. Mit einem Sieg gegen die Slowakei könnte Frankreich noch am Ex-Weltmeister auf Platz vier vorbeiziehen. |
FSV-Spielmacher Yelen am Sprunggelenk operiert Spielmacher Zafer Yelen vom FSV Frankfurt ist erfolgreich am linken Sprunggelenk operiert worden. Das gab der Fußball-Zweitligist bekannt. "Zafer konnte gegen Ende der Saison nur noch unregelmäßig trainieren. Wir hoffen, ihn durch die Operation zum Trainingsauftakt wieder beschwerdefrei und spielfähig auf dem Platz zu haben", sagte FSV-Geschäftsführer Uwe Stöver. Der Eingriff bei dem 25 Jahre alten Deutsch-Türken erfolgte bereits am Freitag. "Es war unangenehm, die Saison mit diesen permanenten Schmerzen durchzuspielen", sagte Yelen. "Ich bin froh, dass ich nach dem kleinen Eingriff und der Reha in wenigen Wochen wieder spielen und in der neuen Saison unbeschwert angreifen kann." |
Aston Villa entlässt Trainer McLeish Der englische Premier-League-Club Aston Villa hat die Konsequenzen aus einer enttäuschenden Saison gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Fußballtrainer Alex McLeish getrennt. "Wir sind über das Resultat der abgelaufenen Saison sehr enttäuscht und die Botschaft, die wir dadurch an unsere Fans vermittelt haben", teilte der Birminghamer Traditionsclub auf seiner Homepage mit. Villa hatte die Spielzeit mit nur zwei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf Platz 16 abgeschlossen. In den 38 Ligamatches ging Villa nur siebenmal als Sieger vom Platz. "Wir werden unsere Optionen sorgfältig prüfen und versuchen, einen Trainer zu verpflichten, der das Potenzial des Vereins erkennt und unsere gemeinsamen Erwartungen erfüllt", sagte Clubboss Randy Lerner. Wer die Nachfolge des Schotten McLeish antritt, der zuvor den Lokalrivalen Birmingham City trainiert hatte, steht noch nicht fest. Als Kandidaten werden der frühere Dortmunder Spieler Paul Lambert von Norwich City und der Wigan-Coach Roberto Martinez gehandelt. Martinez war bereits einer der Anwärter auf den Trainerstuhl bei Aston Villa, bevor McLeish den Job erhielt. |
Team NetApp beim Giro: "Davids" geben Achtungszeichen Das Team NetApp präsentiert sich bei seinem Giro-Debüt stärker als erwartet. Die Truppe hat zwar nur Nobodies im Aufgebot und reist mit einem neunsitzigen Camper durch Italien, während konkurrierende Teams im Luxusbus vorfahren. Aber der deutsche Zweitdivisionär mit dem US-Sponsor erwies sich in der ersten Giro-Woche durchaus als Bereicherung im Fahrerfeld der Radprofis. Und dies nicht nur wegen der Software des Hauptsponsors, die bei der zweitwichtigsten Landesrundfahrt eingesetzt ist, und dem Firmenlogo, das deshalb an der Strecke überall prangt. Zwei Top-5- und sechs Top-15-Platzierungen bei den Etappen, dreimal in Fluchtgruppen präsent - darunter auch in der bislang einzigen, die das Ziel vor dem Hauptfeld erreichte - und am Samstag mit dem Schweizer Reto Hollenstein sogar eine Zeit lang im virtuellen Rosa Trikot: Für den "David" unter vielen Goliaths ist das aller Ehren wert. "Wir sind heute mehr als zufrieden", sagte der Sportliche Leiter Enrico Poitschke, nachdem sich sein Fahrer Bartosz Husarski auf der schwierigen Sonntagsetappe auf Rang acht gekämpft hatte. Am Montag hatte die Außenseiter-Equipe dann erneut Grund zum Jubeln: In einem nervösen Sprintfinish mit Stürzen von vielen Favoriten spurtete der Österreicher Daniel Schorn auf den fünften Platz, Landsmann Matthias Brändle komplettierte das überzeugende NetApp-Auftreten im Zielort Frosinone als Achter. Die Leistung der ersten Giro-Woche erreicht zwar nicht die legendäre Rosa-Fahrt des NetApp-Sportchefs Jens Heppner vor zehn Jahren. "Aber das stellt auch einen absoluten Glücksfall dar, dass man eine Gruppe erwischt, die durchkommt und darin noch der bestplatzierte Fahrer ist", sagte Heppner und machte auf die Besonderheit seiner zehn Tage in Rosa 2002 aufmerksam. Mit einem anderen Vergleich ist Heppner aber durchaus zufrieden. "Wir sind hier bei unserer ersten dreiwöchigen Rundfahrt. Als Milram und Gerolsteiner angefangen haben, hat man die in ihren ersten drei Wochen gar nicht gesehen", sagt Heppner der Deutschen Presse-Agentur. Das mit lediglich drei Giro-Startern eher schmale Potenzial in Italien - in der innerdeutschen Wertung etwa sind die beiden NetApp-Profis Andreas Schillinger und Timon Seubert weit hinter Rabobank-Oldie Grischa Niermann positioniert - wird ausgereizt. Für diese Woche kündigte Heppners Kollege Poitschke "die eine oder andere weitere Überraschung" an. Und vielleicht inspiriert die Vorstellung in Italien den NetApp-Finanzier Andreas König, endlich den Zuschlag für die kommende Saison zu erteilen. Denn die Vertragsverlängerung des Sponsors steht noch aus. |
Ex-Schalker Raúl in Katar vorgestellt Der frühere Schalke-Profi Raúl ist in Katar bei seinem neuem Club Al Sadd offiziell vorgestellt worden. "Ich möchte dem Verein mit meiner Erfahrung weiterhelfen. Der Fußball boomt in Katar und hat viel Potenzial. Das Land wird Gastgeber der Fußball-WM sein, und ich habe nur Positives über die sportliche Kultur des Landes gehört", sagte der frühere Star von Real Madrid am Sonntag auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Doha. Nach seiner Unterschrift hielt er das neue Trikot mit seiner legendären Nummer sieben hoch, die er bereits für Real Madrid und Schalke 04 getragen hatte. Sportdirektor Mohamed Ghanim sieht im spanischen Stürmer eine wichtige Verstärkung für Katars Rekordmeister: "Raúl wird in der nächsten Saison eine wichtige Rolle für uns spielen." Generalsekretär Jassim al-Rumaihi sagte: "Wir sind sehr stolz darauf, einen so großartigen Spieler wie Raúl unter Vertrag zu haben." Laut den spanischen Zeitungen "Marca" und "As" erhält Raúl beim asiatischen Champions-League-Sieger von 2011 einen Einjahresvertrag mit einem Gehalt zwischen drei und vier Millionen Euro. Der 34-Jährige hatte während seines zweijährigen Bundesliga-Gastspiels auf Schalke 28 Tore in 66 Spielen erzielt und war zum Publikumsliebling in Gelsenkirchen geworden. |
Schalke testet gegen AC Mailand - Anleihe geplant Der FC Schalke 04 trifft in der Saison-Vorbereitung auf einen hochkarätigen Gegner. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, wird er am 24. Juli ein Testspiel gegen den siebenmaligen Champions-League-Sieger AC Mailand bestreiten. Der Anstoß der Partie gegen das italienische Spitzenteam um Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic soll um 19.00 Uhr in der heimischen Veltins-Arena erfolgen. Zudem plant das Fußballunternehmen bei seiner neuen Anleihe mit einem Volumen von bis zu 50 Millionen Euro. Zeichnungsstart ist der 30. Mai. Vorgesehen ist eine Notierung an der Börse Frankfurt. Nach Angaben des Bundesligisten hat das Wertpapier einen festen jährlichen Zinssatz von 6,75 Prozent bei einer Laufzeit von sieben Jahren. Schalke will mit der Anleihe ausdrücklich auch Privatanleger ansprechen: Die Schuldverschreibungen haben einen Nennbetrag von 1000 Euro. Der Erlös der laut Schalke "ersten börsennotierten Unternehmensanleihe eines deutschen Fußballclubs" dient der Umfinanzierung von Verbindlichkeiten, die Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies kürzlich mit "deutlich unter 200 Millionen Euro" bezifferte. Weitere Einzelheiten sollen an diesem Dienstag (10.30 Uhr) in Frankfurt am Main mitgeteilt werden. |
Kölliker hält an riskanter Verteidigung fest Eishockey-Bundestrainer Jakob Kölliker will auch im entscheidenden WM-Spiel um die direkte Olympia-Qualifikation am Dienstag gegen Tschechien an seiner umstrittenen Mann-gegen-Mann-Verteidigung festhalten. "Wir können jetzt nicht unser Spiel von A bis Z ändern", sagte Kölliker. Auch aus der Mannschaft gab es offensichtlich Rückendeckung für Köllikers riskantere Spielweise im Vergleich zur Taktik von Vorgänger Uwe Krupp. "Das ist unser System und das spielen wir. Bis gestern hat das ja auch gut geklappt", sagte Kapitän Marcel Goc. Deutschland war am Sonntag gegen Norwegen böse mit 4:12 unter die Räder gekommen und hatte dabei die meisten Gegentore in einem WM-Spiel seit 1973 kassiert. "So tritt eine deutsche Mannschaft nicht auf. Das wollen wir auch nicht noch mal", versicherte Christoph Ullmann. Gegen Tschechien muss Deutschland nun mehr Punkte holen, als die Schweiz vier Stunden später gegen die USA. Dann wäre das DEB-Team auch ohne Viertelfinal-Einzug direkt für Sotschi 2014 qualifiziert. Trotz des Debakels hatte Kölliker vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) Rückendeckung vor dem Tschechien-Spiel bekommen. Auch die Spieler stärkten am Montag den Schweizer, dessen Vertrag nur bis zum Ende der WM gilt. "Ich glaube schon, dass er Trainer bleibt und würde mir das auch wünschen", sagte Verteidiger Christoph Schubert. Stürmer André Rankel droht wegen einer Schnittverletzung aus dem Norwegen-Debakel auszufallen. "Bei ihm sieht es nicht so gut aus", berichtete Kölliker, der auch den angeschlagenen John Tripp am Montag im Training schonte. Der Kölner soll aber spielen können. |
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